Feuerlöscher-Fragen und Antworten
Hier werden Ihre Feuerlöscher-Fragen beantwortet.
Gerne beantworten wir Ihnen auch alle Fragen, die Sie hier nicht persönlich finden.
- Ein Feuerlöscher ist ein Gerät, das mit verschiedenen Flüssigkeiten oder Substanzen gefüllt ist, die Sie bei der Bekämpfung von Bränden einsetzen können. Das bedeutet, dass Sie einen Feuerlöscher immer griffbereit haben und mit der richtigen Anwendung vertraut sein sollten. Es gibt Feuerlöscher in nahezu jeder Preisklasse und mit unterschiedlichen Werten in Bezug auf Gewicht, Inhalt, Reichweite, Brandklasse und zugelassenen Temperaturbereich. Im folgenden Ratgeber gehen wir näher auf die einzelnen Faktoren ein und erläutern Ihnen die richtige Handhabung und Lagerung eines Feuerlöschers.
Wo kann ich einen Feuerlöscher überprüfen lassen?
- Sie können den Feuerlöscher nicht von außen auf Schäden prüfen. Denn Feuerlöscher stehen unter hohem Druck, sodass eine umfassende Prüfung nur von Experten durchgeführt werden kann. Sie können dazu einen Prüfdienst oder beauftragte Servicestellen des Herstellers kontaktieren.
Was für ein Feuerlöscher für zu Hause?
- Tragbare Feuerlöscher gibt es mit den Löschmitteln Pulver, Wasser, Schaum oder Kohlendioxid, gefüllt mit 1, 2, 3, 6, 9 oder 12 Kilogramm oder Liter Löschmittelinhalt. Als Mindeststandard sollte ein 6 kg- oder 6 ltr-Gerät in jedem Haushalt vorhanden sein.
Was kostet es einen Feuerlöscher zu prüfen?
- Insgesamt sollten mit Kosten zwischen 20 und 50 SFr gerechnet werden. Mit steigender Anzahl der Feuerlöscher sinken die Kosten jedes einzelnen Feuerlöschers. Aufladefeuerlöscher sind wartungsfreundlicher und auch günstiger in der Wartung.
Wie lange ist ein Feuerlöscher gültig?
- Die gewöhnliche Nutzungsdauer von Feuerlöschern liegt je nach Geräteart zwischen 20 und 25 Jahren. Daraus leiten sich Aussonderungsfristen ab, die nach Gerätearten unterschiedlich sind: Pulver-, Wasser-, Schaumdauerdruckfeuerlöscher: 20 Jahre.
Wie oft müssen gewerbliche Feuerlöscher geprüft werden?
- Bis 2015 waren Wartungsintervalle von 3 Jahren vorgeschrieben. Heute erfolgt die Wartung gemäß Herstellerangaben des Löschgerätes. Die regelmäßige Wartung sollte unbedingt durchgeführt werden. Denn die Verantwortung über die Betriebsbereitschaft liegt beim Eigentümer oder Betreiber.
Wie wird ein Feuerlöscher geprüft?
- Nach § 16 Betriebssicherheitsverordnung sind Feuerlöscher spätestens alle 5 Jahre einer inneren Prüfung, alle 10 Jahre einer Festigkeitsprüfung zu unterziehen. Die innere Prüfung nach § 16 BetrSichV wird in der Regel im Rahmen der 2-jährigen Inspektion nach DIN 14406 Teil 4 alle 4 Jahre durchgeführt.
Was ist bei CO2-Feuerlöschern zu beachten?
- Der Löscheinsatz mit CO2-Feuerlöschgeräten kann in kleinen und engen Räumen jedoch lebensgefährlich sein. Beim Löschen kann durch das in Sekunden freigesetzte CO2Volumen sehr schnell eine hohe Konzentration von CO2 in der Raumluft erreicht werden. Bereits ab 5 bis 8 Volumen% CO2 in der Atemluft droht Erstickungsgefahr.
Wann werden CO2-Feuerlöscher eingesetzt?
- Das Löschmittel Kohlendioxid (CO2) wird sowohl in stationären Löschanlagen wie auch in tragbaren und fahrbaren Feuerlöschern bereitgestellt. Bevorzugte Einsatzgebiete sind beispielsweise elektrische Betriebsräume, Serveranlagen und Laboratorien, da das Löschmittel CO2 rückstandsfrei löscht.
Was ist besser Pulver-Feuerlöscher oder Schaum-Feuerlöscher?
- Pulverlöscher verursacht einen großen Schaden durch das Löschmittel, ein Schaumlöscher hinterlässt jedoch kaum Spuren. In privaten Haushalten werden in den meisten Fällen Pulver oder Schaumlöscher eingesetzt.
Welcher Feuerlöscher sollte nun für welche Marke eingesetzt werden?
Wassernebel-Feuerlöscher:
- Geeignet für die Brandklasse A
- Löschwirkung durch Kühlung des brennenden Stoffes
- Geringe Umweltverschmutzung aufgrund des Löschmittels
- geringe Löschleistung
- Geeignet für die Brandklassen A, B und C
- frostsicher bis zu -30°C
- Hohe Löschschäden durch das Löschpulver
- Geeignet für die Brandklassen A und B
- Einfaches Entfernen des Schaums
- verhältnismässig geringe Löschschäden
- geeignet für die Brandklassen B
- Besonders geeignet für technische Anlagen und Bereiche mit speziellen medizinischen Anforderungen
- rückstandfrei!
- In Innenräumen ist Vorsicht angesagt!
- Geeignet für die Brandklassen A, B und F
- Mögliche Einsatzbereiche: Großküchen und ähnliches
- Schaum als Löschmittel, also auch dementsprechende Vorteile
- geeignet für die Brandklasse D
- Meistens ein herkömmlicher Pulver-Feuerlöscher mit einem speziellen Metallbrandpulver
Bei weiteren Fragen, auf welche Sie noch Antworten benötigen, wenden Sie sich einfach an uns, wir werden Ihnen diese beantworten.
